Die USA und Israel greifen weiter Ziele in Iran an, Teheran antwortet mit Gegenschlägen
Diese treffen auch Ziele in anderen Ländern, unter anderem in Bahrain, Katar, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Dort befinden sich Stützpunkte des US-Militärs
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagt, er wolle die Militäroperation nach dem Prinzip »America First« fertigstellen. Einen Zeitrahmen wollte er nicht nennen – anders als Trump, der die Angriffe in einem Interview auf »etwa vier Wochen« angesetzt hatte. Derweil legt der US-Präsident nach: Die große Welle der Angriffe komme erst noch. Er nannte Irans Atomprogramm als Grund für die Angriffe
Die Bundesregierung will, anders als zunächst angekündigt, nun doch gestrandete Touristen ausfliegen – allerdings nur vulnerable Gruppen, etwa Kranke, Kinder oder Schwangere
In Kuwait sind mehrere US-Kampfjets im friendly fire abgestürzt. Die Besatzung hat überlebt
Die proiranische Hisbollah-Miliz greift in die Kämpfe ein und attackiert Israel. Das israelische Militär reagiert mit Gegenschlägen im Libanon
Nato-Generalsekretär Mark Rutte fordert die europäischen Alliierten auf, die USA und Israel im Irankrieg zu unterstützen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kündigt an, das Atomarsenal aufzustocken
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