Rohöl verteuert sich trotz Freigabe von Reserven weiter
An den Ölmärkten zeichnet sich auch nach der Freigabe von Ölreserven durch die Internationale Energieagentur keine Entspannung ab. Sorgen vor einer dauerhaften Blockade der Straße von Hormus hielten die Preise auf dem höchsten Niveau seit Jahren – ein schlechtes Omen für Autofahrer in Deutschland und weltweit.
Während Iran droht, kein Tropfen Öl für die USA und ihre Partner werde die Meerenge passieren, spielt US-Präsident Donald Trump die Gefahr herunter. Öltanker sollten die Straße von Hormus durchfahren, sagte er am Mittwoch. Dass Iran die Gewässer vermint habe, wie mehrere Medien berichteten, glaube er nicht. Die etwa 55 Kilometer breite Straße von Hormus liegt zwischen Iran und Oman. Sie gehört zu den wichtigsten Seerouten des internationalen Ölhandels.
Um den Ölmarkt zu stabilisieren, hatte die Internationale Energieagentur (IEA) am Mittwoch angekündigt, eine Rekordmenge strategischer Ölreserven freizugeben. Insgesamt werden die 32 Mitgliedsländer 400 Millionen Barrel Rohöl an den Markt geben, auch die USA beteiligen sich.