Irankrieg 28. März

Merz wirft Trump »massive Eskalation« vor 

Bundeskanzler Friedrich Merz hat US-Präsident Donald Trump ungewohnt deutlich für sein Vorgehen im Irankrieg kritisiert. »Was Trump da im Augenblick macht, ist nicht Deeskalation und der Versuch, da eine friedliche Lösung hinzubekommen, sondern eine massive Eskalation mit offenem Ausgang«, sagte Merz auf dem »FAZ-Kongress«. »Das sind Eskalationen, die schon bedrohlich sind. Nicht nur für die Betroffenen, sondern für uns alle.«
Bundeskanzler Friedrich Merz
Bundeskanzler Friedrich Merz. Foto: Hannes P. Albert / dpa
Über sein Telefonat mit US-Präsident Donald Trump in der vergangenen Woche sagte Merz, es sei »nicht ohne Widersprüche« gewesen. Trump soll mehrmals gesagt haben, er brauche die Nato nicht. Der Kanzler habe zum US-Präsidenten gesagt: »Wenn du willst, dass wir helfen, dann frag uns bitte vorher.« Zuletzt hatte der US-Präsident Friedrich Merz und die deutsche Regierung für ihre Haltung im Irankrieg kritisiert.

Sollte es zu einem Waffenstillstand kommen, habe Merz den Vereinigten Staaten jedoch Hilfe angeboten – beispielsweise auch eine militärische Absicherung der Straße von Hormus gemeinsam mit anderen Ländern. 
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