USA wollen Selenskyj offenbar wirtschaftliche Vorteile für Gebietsverzicht anbieten
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump versucht nach Angaben der New York Times, die Ukraine zu einem Friedensabkommen mit Russland zu bewegen, das territoriale Zugeständnisse im Donbass vorsehen könnte. Im Gegenzug soll Washington Kyjiw mögliche wirtschaftliche Vorteile in Aussicht stellen.
Die USA wollten Präsident Wolodymyr Selenskyj demnach davon überzeugen, nicht länger auf der Rückgabe der von Russland besetzten Gebiete im Osten der Ukraine zu bestehen. Wirtschaftliche Anreize sollen Kyjiw dazu bewegen, seine Einwände gegen ein Abkommen aufzugeben – auch wenn dieses weitgehend russischen Bedingungen entsprechen sollte.
Die amerikanische Position soll Selenskyj bei den Gesprächen in Oslo am 20. Oktober von Trumps Sondergesandtem Steve Witkoff vorgestellt werden. Trumps Schwiegersohn Jared Kushner soll sich nach Angaben der norwegischen Regierung per Video an dem Treffen beteiligen. Reuters hatte zuvor berichtet, dass Witkoff nach den Gesprächen in Norwegen zu einem Treffen mit Wladimir Putin nach Russland weiterreisen soll.