Midterms in den USA

»New York Times«: Düstere Stimmung in Trumps East Room

US-Präsident Donald Trump und seine Republikaner sind bei den Midterms von den Wählenden abgestraft worden. Wie Trump mit der schweren Niederlage umgehen wird, lässt sich bislang noch nicht absehen. Doch die Gespräche, die verschiedene US-Medien nach den ersten Ergebnissen mit dem Präsidenten geführt haben, deuten auf eine düstere Stimmung unter Trump und seinen engsten Vertrauten hin.
Foto: Jim Lo Scalzo / EPA
Foto: Jim Lo Scalzo / EPA
Trump soll die Ergebnisse laut »New York Times« im East Room des Weißen Hauses unter anderem gemeinsam mit Vizepräsident JD Vance, Außenminister Marco Rubio, Generalstaatsanwalt Todd Blanche und Handelsminister Howard Lutnick verfolgt haben. Teilnehmer berichteten der Zeitung von einer »dunklen« und »gedrückten« Stimmung. Demnach sollen einige Teilnehmer die Runde bereits vor 22 Uhr (Ortszeit) verlassen haben, heißt es unter Berufung auf anonyme Quellen.
Trump soll im Laufe des Abends laut »NYT« Frust über seine politischen Berater geäußert haben und beklagt haben, falsch über die Umfragen informiert worden zu sein. Dabei hatten sich Vertraute Trumps vor den Midterms auch öffentlich über die schwierigen Aussichten für die Republikaner geäußert. Im Interview habe Trump »gedämpft« gewirkt, so die Zeitung.

Auch im Interview mit dem Sender Fox News klang der Präsident geknickt. »Ich bin ein kleines bisschen überrascht, ich dachte, sie würden besser abschneiden«, so Trump über seine Kandidaten.
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